Chronik


Im Orchestergraben – Musikwerkstatt im Juni

 

Haben Sie schon einmal „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, „Biene Maja“ oder „Pippi Langstrumpf“ aus dem Orchestergraben gehört?

 

Bei der VLMA-Musikwerkstatt „Im Orchestergraben“ konnte das junge Publikum im Stadtteilmanagement Seestadt hören und erfahren, welche Musikinstrumente sich in einem Orchestergraben tummeln, wie sie aussehen und gespielt werden und wie bekannte Kinderlieder auf Orchesterinstrumenten klingen. Festlich verkleidet und mit viel Fantasie wurden die Teilnehmenden in die Oper geführt und einigen Musikschaffenden aus dem Orchestergraben vorgestellt. - Und nicht nur das! In diesem besonderen Orchestergraben war es auch möglich, die Instrumente hautnah zu erleben, sie anzugreifen und auszuprobieren: Da wurde gestrichen, geblasen und geklimpert, laut und leise, schrill und weich, mit viel Temperament oder ganz zart. Bei Eva Klebel bekamen die Kinder flatternde Lippen auf Horn und Posaune, Bernhard Jaretz sorgte für schnelle Finger am Klavier, Isaac Kneller fuhr für die neugierigen Operngäste den Stachel seines Cellos aus, Andrea Steger stellte die kleinere Schwester Violine vor; manche Kinder konnten sogar ihre ersten Streichversuche auf einer 1/8-Geige versuchen, bevor sie bei Christine Bara das besondere Mundstück von Klarinette und Oboe testen konnten und mit der vielfältigen Musizierweise der Blockflöte vertraut gemacht wurden. Als Erinnerungsstück an diesen musikalischen Nachmittag nahmen die Kinder ein buntes, eigenhändig modelliertes Miniatur-Orchesterinstrument mit nach Hause.

 

(Bernadette Schilling)


Matchmaker, Matchmaker...

 

Am 5. und 7. Juni standen die MusikerInnen des SOS – SeestadtOrchesterStudio im Mittelpunkt einer erstmaligen Kooperation zwischen VLMA und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. SängerInnen des Instituts Antonio Salieri (Gesangspädagogik) gestalteten mit dem SOS eine Stunde einer musikalischen Partnersuche im Stile von Sendungen wie „Herzblatt“ oder „Der Bachelor“. Die Premiere dieser Zusammenarbeit glückte mit zwei sehr schönen und musikalisch hochgelobten Konzerten – eines davon an der Musikuniversität, das andere zu Gast in St. Stanislaus Kostka am Kagraner Anger.

 

Bernhard Jaretz, musikalischer Leiter der VLMA und auch des SOS, meinte dazu: „Die Gründung des SOS mit den vielfältigen Projekten und insbesondere die Kooperation mit der MDW waren ein voller Erfolg. Schon nach so kurzer Zeit überzeugt dieses Orchester nicht nur mit – für eine so bunte Mischung von MusikerInnen – ziemlich beeindruckendem Sound, sondern vor allem mit der Freude am gemeinsamen Musizieren. Ich hoffe, dass wir aus der Reflexion dieser Kooperation mit der MDW viele positive Schlüsse ziehen können und auch weiterhin mit den SängerInnen des Instituts zusammenarbeiten dürfen.“

 

Das SOS verabschiedet sich mit diesen Konzerten und nach einem intensiven, aber sehr erfolgreichen ersten Jahr nach dem Oratorio de Noel, Filmmusik in Kooperation mit den Selected Polgarvoices und der eben beendeten Produktion „Matchmaker“ in die Sommerpause.

 

(Bernhard Jaretz)


10.-12. Mai - Chorwochenende in

 

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Diesmal war die Bildungswerkstatt in Mold das Ziel unserer Reise. Ein Großteil der Seestimmen reist schon Freitagabend an und startet nach dem Abendessen mit der ersten Probe. Bernhard ist fokussiert und konzentriert, und versucht, wie immer mit viel Energie und Leidenschaft, das Beste aus uns herauszuholen, was manchmal besser, manchmal schlechter funktioniert. Trotzdem wird er nicht müde, uns ans „Staunen“ und an unsere „innere Glanzhülle“ zu erinnern.

Nach zweieinhalb Stunden Probe gibt es noch ein gemütliches Zusammensein in der „Graslhöhle“. Einige basteln und malen die von Bernadette gewünschten Postkarten für das Jubiläum im Herbst. Der von Fritz spendierte Wein schmeckt „ziemlich gut“ und es dauert nicht lang, bis Alex seine Gitarre auspackt, die Liederbücher verteilt und wir - schon wieder - singen. Diesmal sehr laut, nicht immer richtig, aber dafür mit großer Begeisterung. Der harte Kern der Singrunde hält bis 4 Uhr morgens durch.

Samstags um 8 Uhr erscheinen die ersten Chormitglieder zum Frühstück und etwas später tauchen auch die Nachtschwärmer auf. Weitere SängerInnen reisen an und um 9.30 beginnt die nächste Probe. An diesem Tag werden wir 7 Stunden proben, und wie immer legt Bernhard großen Wert auf Pünktlichkeit.

Zu spät kommende SängerInnen werden in einer Extra-Sesselreihe direkt vor dem Klavier platziert und müssen dann eine sehr kleine Passage eines Liedes direkt vor Bernhards Ohren singen.😉😉

Wieder tauchen wir in die Welt der Phrasierung, der Artikulation, des Pulses und der Intonation ein, und es ist immer ein gutes Gefühl, wenn ein Lied irgendwann schön klingt und wir es gemeinsam erarbeitet und geschafft haben.

Die letzte Probe am Samstag findet im Dunkeln statt, eine tolle Erfahrung, die viele schon gemacht haben, für einige SängerInnen aber neu war. Ganz besonders stimmungsvoll ist auch der dazu komponierte Donner und die Blitze eines vorbeiziehenden Gewitters.

Am Ende des Tages versammeln wir uns einmal mehr in der „Graslhöhle“, und auch heute haben viele noch immer nicht genug vom Singen („Alex, Gitarre und Liederbücher“ Teil 2) und außerdem gibt es noch viele volle Weinflaschen und Bierdosen, um die man sich kümmern muss.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen unseres Auftritts in der Basilika Maria Dreieichen. Wir tragen vier Lieder zur Gestaltung der Messe bei, und erhalten vor allem vom Pfarrer positives Feedback und die Aufforderung unbedingt wiederzukommen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof zur Eiche treten wir die Heimreise an, und es bleibt sogar noch genug Zeit, um den Muttertag mit unseren Familien zu feiern.

 

Wir danken allen, die an der Organisation, Vorbereitung und Umsetzung dieses Chorwochenendes beteiligt waren, vor allem aber danken wir Bernhard für seine tolle Arbeit mit uns. UND wir hoffen sehr, dass in absehbarer Zeit eine Fortsetzung folgt!!!

 

(Astrid Willenpart)


Erste Generalversammlung des Musikvereins Vienna Lakeside Music Academy

 

Am Freitag, dem 12. April 2019, fand die erste Generalversammlung der Vienna Lakeside Music Academy statt. Alle Mitglieder der VLMA waren eingeladen, Informationen über die erste Funktionsperiode des Vorstands und seine Tätigkeiten zu erhalten und ihr Recht auf Mitgestaltung wahrzunehmen.

So hatten die Teilnehmer neben der Diskussion und Reflexion über die bisherigen und geplanten Aktivitäten auch die wichtige Aufgabe, die ehrenamtlich wirkenden Vorstandsmitglieder zu wählen. Der Wahlvorschlag wurde mit einer überwältigenden Mehrheit bestätigt. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden viele informative Gespräche geführt, neue Bekanntschaften geschlossen und schon erste Pläne für die Zukunft geschmiedet.

 

Der Vorsitzende und Gründer der Vienna Lakeside Music Academy, Bernhard Jaretz, bedankt sich im Namen des gesamten Teams herzlich für die Wiederwahl und das Vertrauen für die kommende Funktionsperiode (bis Juni 2021).

 

Die für die kommende Funktionsperiode (07/2019-06/2021) gewählten Vorstandsmitglieder sind:

  • Bernhard Jaretz, Vorsitzender
  • Fritz Piff, Stellvertreter d. Vorsitzenden
  • Julian Wiederin, Finanzreferent
  • Sophie Pfalzer, Stellvertreterin d. Finanzreferenten
  • Helene Grandner, Schriftführerin
  • Bernadette Schilling
  • Dominik Wolf
  • Roland Schönauer
  • Cornelia Stift
  • Monika Herzog

Wir danken allen, die dabei waren, und gehen motiviert an unsere kommenden Vorhaben!

Die aktualisierten Statuten und das Protokoll der Generalversammlung finden Sie in Kürze auf der Seite Verein ganz unten.


Den Frühling klingen hören...

 

...konnten am 7. April 2019 die zahlreichen Zuhörer des Chorkonzerts der VLMA "Im Grünen".

 

Erstmals gab es dabei eine abwechslungsreiche Kooperation mit den Selected Polgar Voices, dem Jugendensemble des Bundesgymnasiums Polgarstraße unter der Leitung von Sylvia Stiller-Weidlitsch und Bernd Leichtfried. Diese junge Formation brillierte durch klare Harmonie und tonale Sicherheit bei Hits wie "Mozart, Mozart!" oder "Tears in Heaven", und gemeinsam mit dem Seestimmenchor wurde zum Beispiel Bernhard Jaretz' Arrangement des Beatles-Songs "Blackbird" dargeboten. Auch mit dem SeestadtOrchesterStudio (SOS) zeigten die Schüler ihr ausgezeichnetes Können. Das seit September 2018 bestehende SOS präsentierte seine Fortschritte einerseits bei den gemeinsamen Darbietungen mit den Chören, andererseits auch in einem besonderen Schmankerl aus der Filmmusik, in Ennio Morricones "Nouvo Cinema Paradiso".

Der Seestimmenchor rundete den musikalischen Frühlingsspaziergang ab, unter anderem mit romantischen Chorsätzen von Mendelssohn-Bartholdy wie "Im Grünen" und "Abschied vom Walde" oder auch spritzigen "Klangblüten" wie "You make me feel like dancing" von Leo Sayer oder "Joshua" von Albert Hosp. Das begeisterte Publikum wurde mit dem musikalischen Gruß "Viva la Musica" von Ivan Eröd in einen lauen und gelungenen Frühlingsabend verabschiedet.


Werkstattkonzert der Miniseestimmen im März

Am Samstag, den 30. März fand das erste MiniSeestimmen-Konzert des Sommersemesters statt. Trotz strahlendem Sonnenschein sangen wir von Regenwetter und Schimpfwörtern, verrückten Bananen, leckerer Schokolade und unheimlichen Moorhexen. Dabei kam auch der gemeinsame Spaß mit dem Publikum nicht zu kurz. Ein besonderer Programmpunkt war die selbstkomponierte Strophe der zweiten Gruppe.

 

Wir freuen uns außerdem darüber, dass dieses erste Konzert mit Veronika im Team so beschwingt über die Bühne gegangen ist.


Impressionen vom SeestadtOrchesterStudio bei der Probe

 

In Vorbereitung auf das Konzert "Im Grünen..." am 7.4.2019 wird im Partykeller des GreenHouse geprobt - konzentriert, mit dem Instrument verbunden, viele einzelne zu einem Ganzen formend. Und nicht ohne Spaß an der Sache!


VLMA kocht in der Gruft

 

An einem Samstag mittags in der Seestadt…

 

Blaue Kisten türmen sich vor einem weißen Transportwagen – man erkennt von Weitem: Hier wird heute etwas Großes passieren.

Michi von team in progress unterstützt ein Team der VLMA beim Einkauf für das Kochen in der Gruft. Unglaubliche Mengen an Lebensmitteln werden in die Barnabitengasse geschleppt. Wie gut, dass wir Michi haben, der uns mit dem gesamten Einkauf bis vor den Eingang bringen kann und mitanpackt.

 

Auch unsere helfenden Hände aus dem Seestimmenchor zeigen sich von den Mengen beeindruckt. Niemand hat zuvor schon einmal 13 kg Zwiebeln oder 21kg Brot geschnitten. Auch das Anbraten von 32kg Faschiertem erweist sich als Kraftakt.

 

Die Stimmung ist sehr positiv mit unserem Kochoutfit haben wir ja auch schon beim Ankommen viel zu lachen. Alle freuen sich, etwas Gutes tun zu können.

 

Nach drei Stunden Arbeit riecht es herrlich nach Gewürzen. Unser Chili Con Carne ist fertig, es ist Zeit für die Essensausgabe. Die Menschen sind sehr dankbar für die warme Mahlzeit.

 

Vom Team der Caritas wurden wir sehr herzlich empfangen und betreut. Wir beobachten einen sehr respektvollen Umgang zwischen Betreuern und den Tagesgästen.

 

Es war eine tolle Erfahrung, die nach Wiederholung schreit.

 

 

 

Herzlichen Dank an:

 

*alle helfenden Hände vom Seestimmenchor und der Gruft vor Ort

 

*an Michi von team in progress beim Transport,

 

*sowie dem Seestimmenchor, der mit seinem Konzert im Dezember den Einkauf finanziert hat.

 


Impressionen vom Probentag der Seestimmen am 17.02.2019


Liebeserklärungen an die Musik

 

Eine berührende Vielfalt an Stimmfarben, Klängen und Stimmungen wurde erstmalig auch im Rahmen eines "Werkstattkonzerts" hörbar, an dem auch die Schüler des VLMA-Kurses "Vocal Coaching" unter der Leitung von Mag. Katharina Adamczyk teilnahmen. Am 19. Jänner präsentierten die Sängerinnen und Sänger zum Semesterabschluss nicht nur den aktuellen Stand des erarbeiteten Repertoires, sondern auch ihr stimmliches Potential und einen leidenschaftlichen persönlichen Einsatz bei der musikalischen Interpretation der Stücke. Beim dargebotenen Programm zeigte sich deutlich, dass eine ausgereifte Stimmtechnik (meistens) nicht einfach in die Wiege gelegt ist, sondern eine intensive, höchstpersönliche Arbeit am Instrument Stimme erfordert. Unter der professionellen Anleitung von Katharina Adamczyk bedeutet das auch große Freude und Lust am Musizieren und Lernen, und diese Freude und Leidenschaft war an diesem Abend in jedem Fall spürbar!

Unter dem Motto " Klassik meets Disney" wurden dem Publikum in der Atmosphäre eines Salonkonzerts unter anderem Lieder von Purcell ("Strike the Viol"), Scarlatti ("Gia il sole dal Gange"), aber auch Schubert-Liedklassiker ("Jasminenstrauch", "An die Musik", "Frühlingsglaube") und das Mendelssohn-Bartholdy-Duett "Ich wollt, meine Lieb ergösse sich" dargeboten. Bei den Disney- und Pop-Hits hörte man beispielsweise bekannte Songs wie "Can you feel the love tonight" (Elton John), "Part of your world", "Feed the birds" oder "Son of a preacherman" und ebenso liebevoll inszenierte Duette ("Night after Night"/ Papermoon und "Love lifts us up where we belong"). Das.enseemble durfte das vielseitige Instrument "Stimme" im Zusammenklang als Vokalformation präsentieren ("An Irish Blessing", "Ndandihleli").

Bei einem unterhaltsamen Pop-Up-Buffet wurde ein schöner, künstlerischer Abend abgerundet.

 

Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden,

wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt,

hast du mein Herz zu warmer Lieb entzunden,

hast mich in eine bess're Welt entrückt.

(...) Du holde Kunst ich danke dir dafür.

(Franz Schubert, An die Musik)


Die Weihnachtszeit von das.enSEEmble

 

Das.enseemble hat heuer in besonders glanzvoller Weise die Advent- und Weihnachtszeit musikalisch eingeläutet und zum Klingen gebracht. Nicht nur beim „Musikalischen Advent“ war das.enseemble zu hören, sondern auch beim großen Konzertwochenende der VLMA unter dem Motto „Noel“ konnte es sich präsentieren. Ganz ohne Leitung und Dirigenten, nur unter gelegentlicher musikalischer „Supervision“ studierte die selbstverwaltete Vokalformation Besinnlich-Leises wie den Taizé-Gesang „Confitemini Domino“, das schwedische „Jul, jul, strålande jul“, die russische Volksweise „Bajuschki Baju“ oder das von Lajos Bárdos komponierte "Karácsonyi Bölcsödal" ein. Zu den Höhepunkten zählte dabei auch das tonal herausfordernde „Grad dort“ von Anton Heiller. Wer damit noch nicht in Weihnachtsstimmung war, dem erzählte das.enseemble in „The First Nowell“ singend das freudige Weihnachtsereignis von Betlehem, das im strahlenden „Hosanna in the highest“ (Ding Dong Merrily on High) seinen prunkvollen Schlusspunkt fand.

 

Die in den Liedern spürbare Weihnachtsfreude konnte das.enseemble in der letzten Adventwoche auch noch den BesucherInnen des „Advents am Spittelberg“ vermitteln und mit den Kundinnen und Kunden der Seeseiten-Buchhandlung in der Seestadt teilen. Schon zum dritten Mal durfte das.enseemble die angenehme Atmosphäre der Buchhandlung und die Gastfreundschaft der GastgeberInnen für einen Auftritt nutzen. Zum Abschluss der vorweihnachtlichen Konzertserie war das.enseemble dort schon vor dem Singen zu einem Gläschen Sekt eingeladen. So waren nicht nur die Lieder und die SängerInnen beschwingt, sondern auch die Noten beflügelt... (siehe Foto).


Noel

 

Am 15. und 16. Dezember 2018 fanden in benachbarten Bezirksteilen die Konzerte des VLMA-Großprojekts „Noel“ statt.

 

Neben dem Seestimmenchor und einem hochklassigen Solistenquintett präsentierte sich am Samstag in der Pfarrkirche Stadlau zum ersten Mal das neu gegründete SeestadtOrchesterStudio (SOS) und interpretierte traditionelles wie Brahms‘ "O Heiland reiß die Himmel auf" oder Johann Sebastian Bachs Sinfonia aus dem Weihnachtsoratorium. Danach gaben das Orchester, die junge Moskauer Erasmus-Studentin Olga Kemova an der Orgel, die Solisten und der Seestimmen-Chor das Hauptwerk des Abends zum Besten: Camille Saint-Saens‘ Oratorio de Noel kam beim Publikum besonders gut an und wurde mit viel Applaus für alle Mitwirkenden bedacht.

 

Tags darauf wurde das Orchesterprogramm reduziert um für die anderen Gesangsensembles Raum zu schaffen. Die Herz-Jesu-Basilika zu Kaisermühlen bot mit dem weitläufigen Altarraum ein szenisch und akustisch großzügiges Ambiente, das MiniSeestimmen und das.enseemble nutzten, um das große Publikum (inklusive Bezirkspolitik) in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Neben dem Oratorio de Noel, das aufgrund seiner Größe natürlich wieder im Zentrum des Programms stand, waren aber auch Perlen der Vokalmusik zu hören (beispielsweise Heillers „Grad dort“ oder das kräftige Spiritual „Pretty home“).

 

Die VLMA freut sich sehr, dass sie das Publikum begeistern konnte und bedankt sich für den großartigen Zuspruch im Jahr 2018. Wir wünschen im neuen Jahr alles Gute und freuen uns auf ein Wiedersehen!


Hier ein Auszug aus dem Oratorio de Noel zum Nachsehen und -hören:


Es weihnachtet…

 

Unsere Musikwerkstatt am 15. Dezember steht ganz im Zeichen des Lichtes.

 

Bis alle Kinder da sind und Organisatorisches mit den Eltern geklärt ist, basteln die bereits Eingetroffenen schon Namensschilder in Sternenform, auch Teelichtgläser werden mit Sternchen verziert.

 

Am flauschigen Teppich des Stadtteilmanagements liegen schon viele Instrumente zum Kennenlernen und Ausprobieren. Mit unseren Sternenlichtern in der Hand singen wir das Begrüßungslied „Kommt ein Lichtstrahl leise, leise“.

 

Um auch zuhause musizieren zu können, dürfen sich die Kinder nun aussuchen, ob sie lieber eine Glocke aus einem Tontöpfchen oder ein Windspiel in Sternenform basteln möchten und verzieren danach noch die Papiertüte, mit der die Kunstwerke sicher nach Hause transportiert werden können. Während die Glocken und Windspiele trocknen, widmen wir uns wieder dem Musizieren und erarbeiten gemeinsam die Geschichte von „Mats und die Wundersteine“ als Klanggeschichte. Dabei überlegen wir, welche Instrumente sich am besten für die Geschichte von Mats eignen. Die Kinder spielen das Trappeln der Mäusefüße mit Klangstäben, den Wind mit der Rührtrommel oder dem Reiben der Handtrommel, oder auch das Gefühl der Zufriedenheit mit Klangbausteinen.

 

„Blinke, blinke, kleiner Stern“ singen wir für Mats und seine Freunde, die in der Geschichte ein Fest feiern. Viel zu schnell ist die schöne Zeit vergangen, denn schon kommen die Eltern und hören uns zu, wie wir die gemeinsam erarbeitete Geschichte vorführen.

 

Wir freuen uns schon sehr auf die Musikwerkstatt im Sommersemester.


Musikalischer Advent

 

Unsere Chöre brachten am 1. Dezember weihnachtliche Stimmung in die Aula das BG BRG Maria-Trapp-Platz, und konnten damit nebenbei einem karitativen Zweck dienen:

MiniSeestimmen, das.enseemble und Seestimmenchor machten sich ans musikalische Werk und widmeten den Adventnachmittag der Gruft - sämtliche eingenommenen Spenden kommen der Aktion „VLMA kocht für die Gruft“ zu Gute. Vielen Dank allen Mitwirkenden der Vienna Lakeside Music Academy für stimmige Darbietungen zur Adventszeit und dem Publikum für 500€ Spenden für ein gemeinnütziges Projekt!


„Zum Gruseln“

 

war das Thema unserer zweiten Musikwerkstatt.

 

Kurz vor 15.00 Uhr: der Zaubertrank köchelt, der Raum ist mit Fledermäusen und Geistern geschmückt, das Halloweenbuffet sowie die Stationen stehen und wir freuen uns auf die ersten Kinder. Halloweenspiele verkürzen die Wartezeit, bis wir den Nachmittag mit dem Lied „Wer hat Angst vor Dracula“ beginnen und uns bei einem Grusel- Schreispiel kennenlernen. Roland und Andrea warten schon mit leuchtenden Geistern im Glas auf die Kinder, auch Dominik hat die Schokolade erwärmt, um Spinnenkekse zu machen. Bei Birgit und Eva kann man einen „echten“ Zauberstab basteln, der jeden Zauberspruch wahr werden lässt. Wer selbst noch etwas gruseliger sein möchte, lässt sich von Bernadette und Helene schminken. 16.30 Uhr: Eigentlich arbeiten noch alle vertieft, aber schon ist der schöne Nachmittag vorbei. „Wer hat Angst vor Dracula“ begleitet von vielen Zauberstab-Rasseln tönt es noch einmal aus dem Nachbarschaftsraum, bevor wir uns verabschieden und auf den nächsten Workshop im Dezember freuen.


Chorwochenende 6./7. Oktober 2018

 

Samstag 6. Oktober 2018, 10 Uhr: Es ist es soweit. Ein Großteil der Mitglieder des Seestimmenchores reist in Enzersfeld im Weinviertel an und mietet sich für 2 Tage im Gasthof „Scheiterer“ ein. Als außerordentliche Mitglieder sind Baby Quentin und Evas Hunde mit dabei. Schnell werden die Zimmer bezogen und ein Kaffee geht sich auch noch aus, bevor Bernhard mit der ersten Probenphase beginnt.

Auflockern, Einsingen und ein Kennenlern- und Namen-Merkspiel zum Mitdenken sind nur die Einleitung für die sehr intensive Arbeit an unserem aktuellen Programm. Unterstützt wird Bernhard von Andrea, was es ermöglicht, einzelne Liedpassagen auch in Gruppen unterteilt zu üben. Das lange Proben ist anstrengend und die dafür erforderliche Konzentration benötigt Energie, daher gibt es auch längere Pausen, die gerne für Spaziergänge in der strahlenden Herbstsonne genutzt werden. Am Abend des ersten Probentages ist das Singen im Dunkeln eine weitere spannende Erfahrung. Anschließend gibt es noch ein geselliges Beisammensein. Wir lassen den Tag Revue passieren und schließlich packen Alex und Fritz noch Gitarre und steirische Knöpferlharmonika aus. Leider findet die fröhliche Singrunde aufgrund der vorgerückten Stunde ein recht abruptes Ende. Lustig war es aber trotzdem.

Am nächsten Tag geht es nach dem Frühstück in die nächste Proberunde. Bernhard und Andrea fordern und fördern uns ein weiteres Mal und trotz einiger anstrengender Momente gibt es auch viele positive Aspekte. Schwierige Passagen des Weihnachtsoratoriums verlieren langsam ihren „Schrecken“ und manchmal ist Bernhard schon „ziemlich zufrieden“. Außerdem haben die Chormitglieder einander wieder etwas besser kennengelernt. Leicht erschöpft treten wir nach dem Mittagessen die Heimreise an - aber eines ist sicher:

Das nächste Chorwochenende kommt bestimmt!!!


Musikwerkstatt MakeMusic

 

Kurz nach Schulstart lud die VLMA zum Schnupperevent für Kinder und Jugendliche: MakeMusic!

Dank der tollen Zusammenarbeit mit SEA – Mobile Jugendarbeit hatten wir ausreichend Raum für die verschiedenen Stationen der VLMA:

Bei Multiinstrumentalist und Chorleiter Nikolaus Pesl konnte man Singen und Bodypercussion ausprobieren.
Großes Interesse fand VLMA-Neuzugang Jan Cimoszko, der vielseitige Gitarrenpädagoge war pausenlos mit Schnuppereinheiten beschäftigt. 
Wir hoffen, beim nächsten Mal mehr Jugendliche ansprechen zu können. Der Anfang ist jedenfalls gemacht und eine Wiederholung des Events gilt als sichergestellt.


Mandela-Tag 2018

 

Anlässlich des 100. Geburtstages von Nelson Mandela wurde am 18. Juli in der Seestadt ein Mandela-Tag veranstaltet. In diesem Rahmen durfte das.enseemble einen Programmpunkt gestalten. Mit „Nkosi sikelel´i Afrika“, „Si ya hamba“, „Ndandihleli“ und „Sanibonani“ in vierstimmigem Arrangement wurde es ein gelungener musikalischer Beitrag, zu dem sich auch das Publikum zum mitsingen, -klatschen und -tanzen anstiften ließ.


Ein erfolgreiches Sommersemester 2018 für die VLMA!

 

Die Früchte der intensiven Probenarbeit wurden von den Ensembles und MusikerInnen der VLMA im Mai und Juni geerntet. Der Seestimmenchor begeisterte mit dem Choriginal-Programm #3 rund um die „Missa in linguas alienas“ („Eine Messe in fremden Sprachen“) seines Chorleiters Bernhard Jaretz unter der Leitung von Andrea Steger zu Pfingsten in Kagran und der Wallfahrtsbasilika zu Maria Dreieichen sowie beim Chorfestival Wien in der Servitenkirche. Die Miniseestimmen, der Kinderchor der Seestadt, erlebten nicht nur im April an der Musikuniversität Wien ein verzücktes Publikum, sondern auch bei den Auftritten im Juni im Rahmen der „Pop-up-Musikwerkstatt“. Ebendort präsentierten sich die jüngsten unserer MusikerInnen aus der Klasse Nikolaus Pesl (Gitarre und Bass) und wurden vom Publikum mit tosendem Applaus bedacht.

 

Beste Voraussetzungen also für die kommenden Herausforderungen: Orchester und Jugendchor stehen genauso in den Startlöchern wie innovative Musik- und Chorprojekte, die die VLMA durch die Saison 2018/19 begleiten werden, wenn am Ende derselben schon das erste Jubiläum ansteht: 5 Jahre Seestimmenchor…

 

Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung! Schreiben Sie uns doch unter office(at)vlma.at

 


Vienna Lakeside Music Academy

Theater der Träume - Ein Rückblick

Das erste Meisterstück der neu gegründeten Musikplattform in der Seestadt gelangte am 24.6.2017 ebendort zur Präsentation. Mit einem Musikfest für Jung und Alt sorgte die Vienna Lakeside Music Academy einen ganzen Tag für musikalische Aufregung im positivsten aller Sinne…

 

Kurz vor Beginn der hochsommerlichen Urlaubssaison wurde die Seestadt Aspern im Schatten des Wiener Donauinselfestes zum Anlaufpunkt für hunderte Musikinteressierte, die das erste Husarenstück der regionalen Musikakademie mit großem Interesse verfolgten. Die Vienna Lakeside Music Academy, mit einiger Vorarbeit 2016 ins Leben gerufen, sorgte mit dem Musikfest unter dem Titel „Theater der Träume“ für einen abwechslungsreichen Konzertreigen im Herzen des größten Stadtentwicklungsgebietes in Europa.

 

Das „Theater der Träume“ am 24.6. trotzte dem fantastischen Badewetter und konnte einige hundert Menschen in die Räume und Höfe der bereits fertiggestellten Wohngebiete in der Seestadt locken. Das Programm reichte von Singer/Songwriter-Duos bis hin zu einem großen gemeinsamen Konzert von Ensemble, Chor und Orchester. Aber alles der Reihe nach…

 

Den Beginn des Konzerttages markierte Flowmaution, ein Duo von zwei jungen Seestädtern, die im Laufe ihrer ersten Monate zusammen kamen um gemeinsam Musik mit Stimme und Gitarre zu machen. Mit zahlreichen auf sie zugeschnittenen Coverversionen aktueller Pop-Hits und Rock-Klassiker konnten sie ein charmantes Programm für jene zusammenstellen, die der Hitze trotzten und sich der Musik widmeten. Die beiden jungen Musiker aus der Seestadt nahmen die Einladung der VLMA dankend an und starteten mit einem sehr vielseitigen Konzert den Konzerttag gefühlvoll und vielseitig.

 

Einen absoluten Kontrastpunkt boten zwei junggebliebene Klarinettisten im Innenhof der privaten Baugruppen am Hannah-Arendt-Platz. In der eindrucksvollen Akustik des Baufeldkessels D13 boten Michael Anderl und Johann Neuhold Volks- und Popularmusik für zwei Klarinetten. Ein besonderes Goodie für die Genießer gab es mit erfrischenden Getränken, die bei diesem Konzert sofort alpenländisches Urlaubsfeeling aufkommen ließ. Mit einem bunten Streifzug durch Österreich und Amerikanische Ensembleliteratur konnte ein weiteres Plätzchen musikalisch versorgt werden.

 

Ein Höhepunkt des Nachmittags war das Konzertprogramm der MiniSeestimmen, dem Kinderchor der VLMA. Bei sommerlichen Temperaturen und vollem Haus hörte das Publikum einen Klassiker der Kinderliteratur: Der Regenbogenfisch. In einer charmanten Bearbeitung für Kinderchor und Instrumentalensemble (Klavier, Percussion, Violine und Cello) boten die rund 20 Kids in der FABRIK PUBLIK nicht nur musikalisch sondern auch schauspielerisch eine Glanzleistung, die das Publikum mit minutenlangem Applaus und Standing Ovations feierte. Auch die Zugabe, ebenfalls von Bernhard Jaretz als musikalischem Leiter des Instrumentalensembles, welche mit dem gleichnamigen Titel perfekt auf die Kinder zugeschnitten war, wurde von den beiden Chorleiterinnen Eva Klebel und Andrea Steger liebevoll in Szene gesetzt.

 

Ein junger Sänger, Simon Ralph Xaver, holte das Publikum von weiter unter dem Wasser in den Salon JAspern, wo er mit einer kleinen Instrumentalbesetzung (Klavier, Drums, Bass) all seine stimmlichen Vorzüge ausspielen konnte. In perfekter Unplugged-Akustik gab es eine vielfältige Auswahl an Klassikern aus Jazz, Rock und Alternative zu hören, auch der eine oder andere Chart-Hit der letzten Jahre durfte dabei nicht fehlen. SRX, so wie unser Gast in der Kurzfassung immer wieder angeführt wird, konnte dabei die ZuhörerInnen nicht nur stimmlich, sondern auch mit der Programmauswahl beeindrucken.

 

Nach einer kurzen Singeinlage am See wurden nun die letzten Vorbereitungen für das Abschlusskonzert des „Theater der Träume“ getroffen. Die FABRIK PUBLIK verwandelte sich von einer Unterwasser-Szenerie in einen brodelnden Emotionskessel, in dem Seestimmenchor, das.enseemble und die WAVES in einer Orchesterbesetzung sowie das Publikum Platz finden sollten. Pünktlich um 20:00 Uhr und bei vollem Haus startete das gefühlvoll ausgesuchte Programm des letzten Konzerts des Tages, das unter einem ganz besonderen Stern stand.

 

Christian Müller, einer der beiden Chorleiter, hatte bekannt gegeben, dass er nach 3 Jahren Pionierarbeit sein Amt niederlegen würde. Das Abschlusskonzert im Theater der Träume sollte ihm einen würdevollen Abschied mit dem Seestimmenchor ermöglichen. Aufgrund einer Verletzung musste er allerdings dieses Konzert absagen. Am Ende des Konzerts machte der Chor seine Dankbarkeit für Christians Arbeit in einer kleinen Showeinlage sichtbar.

 

Programmatisch zeigte der Seestimmenchor mit dem Orchester seine ganze Vielfalt. Von Deutsch-Pop-Nummern bis hin zu Songs aus Musical, Film und sogar Fußballstadion war alles dabei. das.enseemble, eine Auswahl von SängerInnen aus dem Seestimmenchor, die sich nun ein Jahr intensiver mit der Erschließung von (Chor-)Musik  beschäftigt hatte, boten eine ganz eigene Form von Händels Hallelujah-Chor auf, auch die Bohemian Rhapsody, in dieser kleinen Besetzung eine ganz besondere Herausforderung, stand am Programm. Auch das Publikum hatte eine künstlerische Aufgabe zu bewältigen, sollte es doch gemäß des Musikvermittlungsauftrags der VLMA bei Leonard Cohens Hallelujah als Chor fungieren – einer der schönsten Momente des gesamten Tages.

 

Neben dem gemütlichen Ausklang bei Getränkesponsor Mile von der Seestadt.Kantine und dem Chill-Out-Abbau an den Konzertorten gab es auch direkt fruchtbare Gespräche mit Aktiven und Publikum für weitere Projekte, die die VLMA durch ihre dankenswerterweise sehr großzügigen Sponsoren in die Wege leiten wird.

 

Mit dieser Nachschau zum „Theater der Träume“ sagen wir auch allen MithelferInnen und Sponsoren der Veranstaltung ein großes Dankeschön. Wir freuen uns auf ähnlich großartige Momente in vielen weiteren Jahren des Musikvereins Seestadt – der Vienna Lakeside Music Academy.

 

Eindrücke vom Theater der Träume gibt in unserer Galerie!