Aktuelles

Wir wünschen einen schönen Sommer!

Und die Seestimmen laden ein, sich den 14. September für ihr 5-Jahres-Jubiläum vorzumerken!

Semesterbericht Miniseestimmen Sommer 2019

 

Direkt nach unserem Werkstattkonzert ging es los mit den Vorbereitungen für das große Projekt Carmina Burana mit dem Chor Choriandoli unter der Leitung von Sabine Federspieler. Die Kinder übernahmen den Part der Liebesengel, gemeinsam mit den Kindern der VS Leopoldschule. Die zwei Konzerte fanden  am 18. und 19. Mai in der Donaucitykirche statt und waren ein voller Erfolg. An der Seite von fulminanten Solisten, genialen Instrumentalisten und ausgezeichneten Chorsängerinnen und Chorsängern glänzten die Kinder in ihren Rollen als Überbringer der Herzen.

 

Danach ging es ohne Pause weiter mit den Proben für das gemeinsame Konzert mit dem Kinderchor der VS Zeltgasse. Unter dem Motto „Rund um die MiniZeltWelt“ sangen wir am Samstag, dem 15. Juni, im Gemeinschaftsraum des B.R.O.T.-Hauses von süßer Schokolade bis zur Kokosnuss, von Afrika bis Asien. Auf Katzenpfoten führte uns das Programm durch die verschiedensten Sprachen und trieb nicht nur die Kinder sondern auch das Publikum trotz Hitze zu Höchstleistungen. Im Anschluss an das Konzert verabschiedeten sich die Kinder der Zeltgasse mit einem Versprechen des baldigen Wiedersehens im nächsten Semester. Und wir? Wir starteten unsere Sommerpause mit einem wohlverdienten Eis.

 

(Veronika Lesjak)

Im Orchestergraben – Musikwerkstatt im Juni

 

Haben Sie schon einmal „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, „Biene Maja“ oder „Pippi Langstrumpf“ aus dem Orchestergraben gehört?

 

Bei der VLMA-Musikwerkstatt „Im Orchestergraben“ konnte das junge Publikum im Stadtteilmanagement Seestadt hören und erfahren, welche Musikinstrumente sich in einem Orchestergraben tummeln, wie sie aussehen und gespielt werden und wie bekannte Kinderlieder auf Orchesterinstrumenten klingen. Festlich verkleidet und mit viel Fantasie wurden die Teilnehmenden in die Oper geführt und einigen Musikschaffenden aus dem Orchestergraben vorgestellt. - Und nicht nur das! In diesem besonderen Orchestergraben war es auch möglich, die Instrumente hautnah zu erleben, sie anzugreifen und auszuprobieren: Da wurde gestrichen, geblasen und geklimpert, laut und leise, schrill und weich, mit viel Temperament oder ganz zart. Bei Eva Klebel bekamen die Kinder flatternde Lippen auf Horn und Posaune, Bernhard Jaretz sorgte für schnelle Finger am Klavier, Isaac Kneller fuhr für die neugierigen Operngäste den Stachel seines Cellos aus, Andrea Steger stellte die kleinere Schwester Violine vor; manche Kinder konnten sogar ihre ersten Streichversuche auf einer 1/8-Geige versuchen, bevor sie bei Christine Bara das besondere Mundstück der Klarinette testen konnten und mit der vielfältigen Musizierweise der Blockflöte vertraut gemacht wurden. Als Erinnerungsstück an diesen musikalischen Nachmittag nahmen die Kinder ein buntes, eigenhändig modelliertes Miniatur-Orchesterinstrument mit nach Hause.

 

(Bernadette Schilling)

Matchmaker, Matchmaker...

 

Am 5. und 7. Juni standen die MusikerInnen des SOS – SeestadtOrchesterStudio im Mittelpunkt einer erstmaligen Kooperation zwischen VLMA und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. SängerInnen des Instituts Antonio Salieri (Gesangspädagogik) gestalteten mit dem SOS eine Stunde einer musikalischen Partnersuche im Stile von Sendungen wie „Herzblatt“ oder „Der Bachelor“. Die Premiere dieser Zusammenarbeit glückte mit zwei sehr schönen und musikalisch hochgelobten Konzerten – eines davon an der Musikuniversität, das andere zu Gast in St. Stanislaus Kostka am Kagraner Anger.

 

Bernhard Jaretz, musikalischer Leiter der VLMA und auch des SOS, meinte dazu: „Die Gründung des SOS mit den vielfältigen Projekten und insbesondere die Kooperation mit der MDW waren ein voller Erfolg. Schon nach so kurzer Zeit überzeugt dieses Orchester nicht nur mit – für eine so bunte Mischung von MusikerInnen – ziemlich beeindruckendem Sound, sondern vor allem mit der Freude am gemeinsamen Musizieren. Ich hoffe, dass wir aus der Reflexion dieser Kooperation mit der MDW viele positive Schlüsse ziehen können und auch weiterhin mit den SängerInnen des Instituts zusammenarbeiten dürfen.“

 

Das SOS verabschiedet sich mit diesen Konzerten und nach einem intensiven, aber sehr erfolgreichen ersten Jahr nach dem Oratorio de Noel, Filmmusik in Kooperation mit den Selected Polgarvoices und der eben beendeten Produktion „Matchmaker“ in die Sommerpause.

 

(Bernhard Jaretz)

10.-12. Mai - Chorwochenende in

 

M usik

O ffene Kehle

L achen

D reieichen

 

Diesmal war die Bildungswerkstatt in Mold das Ziel unserer Reise. Ein Großteil der Seestimmen reist schon Freitagabend an und startet nach dem Abendessen mit der ersten Probe. Bernhard ist fokussiert und konzentriert, und versucht, wie immer mit viel Energie und Leidenschaft, das Beste aus uns herauszuholen, was manchmal besser, manchmal schlechter funktioniert. Trotzdem wird er nicht müde, uns ans „Staunen“ und an unsere „innere Glanzhülle“ zu erinnern.

Nach zweieinhalb Stunden Probe gibt es noch ein gemütliches Zusammensein in der „Graslhöhle“. Einige basteln und malen die von Bernadette gewünschten Postkarten für das Jubiläum im Herbst. Der von Fritz spendierte Wein schmeckt „ziemlich gut“ und es dauert nicht lang, bis Alex seine Gitarre auspackt, die Liederbücher verteilt und wir - schon wieder - singen. Diesmal sehr laut, nicht immer richtig, aber dafür mit großer Begeisterung. Der harte Kern der Singrunde hält bis 4 Uhr morgens durch.

Samstags um 8 Uhr erscheinen die ersten Chormitglieder zum Frühstück und etwas später tauchen auch die Nachtschwärmer auf. Weitere SängerInnen reisen an und um 9.30 beginnt die nächste Probe. An diesem Tag werden wir 7 Stunden proben, und wie immer legt Bernhard großen Wert auf Pünktlichkeit.

Zu spät kommende SängerInnen werden in einer Extra-Sesselreihe direkt vor dem Klavier platziert und müssen dann eine sehr kleine Passage eines Liedes direkt vor Bernhards Ohren singen.😉😉

Wieder tauchen wir in die Welt der Phrasierung, der Artikulation, des Pulses und der Intonation ein, und es ist immer ein gutes Gefühl, wenn ein Lied irgendwann schön klingt und wir es gemeinsam erarbeitet und geschafft haben.

Die letzte Probe am Samstag findet im Dunkeln statt, eine tolle Erfahrung, die viele schon gemacht haben, für einige SängerInnen aber neu war. Ganz besonders stimmungsvoll ist auch der dazu komponierte Donner und die Blitze eines vorbeiziehenden Gewitters.

Am Ende des Tages versammeln wir uns einmal mehr in der „Graslhöhle“, und auch heute haben viele noch immer nicht genug vom Singen („Alex, Gitarre und Liederbücher“ Teil 2) und außerdem gibt es noch viele volle Weinflaschen und Bierdosen, um die man sich kümmern muss.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen unseres Auftritts in der Basilika Maria Dreieichen. Wir tragen vier Lieder zur Gestaltung der Messe bei, und erhalten vor allem vom Pfarrer positives Feedback und die Aufforderung unbedingt wiederzukommen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof zur Eiche treten wir die Heimreise an, und es bleibt sogar noch genug Zeit, um den Muttertag mit unseren Familien zu feiern.

 

Wir danken allen, die an der Organisation, Vorbereitung und Umsetzung dieses Chorwochenendes beteiligt waren, vor allem aber danken wir Bernhard für seine tolle Arbeit mit uns. UND wir hoffen sehr, dass in absehbarer Zeit eine Fortsetzung folgt!!!

 

(Astrid Willenpart)

 Aufruf

 

Wie vermutlich alle gemischten Chöre sucht auch der Seestimmenchor vor allem Tenöre (und Bässe)! Infos zum Seestimmenchor auf der Seite Ensembles, Chöre, Kurse.

Das Seestadt-Orchester-Studio sucht Verstärkung! Aktuell wird eine erste Geige, eine Bratsche, eine Oboe, eine Posaune und ein Horn gesucht. Bitte Bernhard Jaretz kontaktieren.

 

Diese und weitere Highlights auf den Seiten News und Chronik

 


Die Vienna Lakeside Music Academy stellt sich vor

Was wäre eine Stadt ohne Musik?

 

Die Seestadt, Europas größtes Stadtentwicklungsgebiet im Nordosten Wiens bietet Platz für viele Wohnungen, noch mehr BewohnerInnen und mit ihnen viel Raum für Neues. Dass die SeestädterInnen ein aufgeschlossenes Publikum sind, zeigen viele Initativen, die die Siedelnden und Nachbarn der Seestadt schon fleißig entwickelt haben.

 

Mit Sommer 2016 gesellte sich nun eine Institution dazu, die die BewohnerInnen mit musikalischen Angeboten, Unter-stützungsleistungen und Veranstaltungen versorgt: die Vienna Lakeside Music Academy, ein eigener Musikverein für die Seestadt.

 

Nach anfänglichen Vorarbeiten und ersten Zugängen zur Musik durch den Seestimmenchor, den Chor der Seestadt Aspern und seine Partnerensembles, sorgt nun die VLMA für umfangreiche musikalische Betreuung des neuen Wiener Stadtteils, frei nach dem Motto: "Musik ist für alle!"

 

Für Kooperationen, neue Projekte, Anregungen oder bei Interesse mitzumachen freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

 

Viel Freude auf unseren Seiten!